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Wichtig für das Pferd:
Cerealien und weitere Wirkstoffträger

Dinkel – der bessere Hafer Seit mehr als 20 Jahren setzen wir Dinkel in der Pferdefütterung ein – warum: Dinkel ist ein Urgetreide mit sehr guten Eigenschaften vor allem für Pferde, wenn er entsprechend angebaut wird, wie wir es in unserem Nösenberger Vertragsanbau praktizieren, denn Dinkel ist nicht Dinkel. Entscheidend für Pferde: Dinkel ist wissenschaftlich nachgewiesen sehr hoch verdaulich, aber vor allem ist er lang anhaltend und besonders intensiv sättigend. Sein grob strukturierter Spelz, die Dinkelschale, trainiert den empfindlichen Pferdedarm – seine grobe Struktur reinigt den Darmtrakt, und der Reibungsreiz erhöht die oft sehr träge Darmmotorik des heutigen Pferdes. Dadurch verbessert sich die Durchblutung und somit die Ausnutzung aller Futterbestandteile – nicht nur der Dinkel, sondern auch die Verdaulichkeit der anderen Komponenten Raufutter, Getreide und Zusatzstoffe wird deutlich verbessert! Eine so trainierte, stabilisierte und dadurch optimierte Verdauung bedeutet geringes Krankheitsrisiko und reduziert Futterkosten.

Hafer – die Qualität entscheidet Das Nährstoffspektrum von Hafer ist für die meisten Pferde sehr positiv. Er ist hochverdaulich, bekömmlich und wird deshalb auch in der modernen Pferdefütterung weiterhin eingesetzt. „Der Hafer sticht” ist nicht immer wörtlich zu nehmen. Allerdings ist die alleinige Fütterung mit Hafer für das Pferd ungünstig. Nur Heu und Hafer zu füttern, ist zu einseitig! Erst die richtige Kombination mit anderen Futtermitteln macht den Hafer so wertvoll. Doch auch beim Hafer gilt: Hafer ist nicht Hafer. Nösenberger Hafer kommt deshalb aus den besten Anbaugebieten Europas – leider nicht aus Deutschland, denn diese Qualitäten reichen uns für Ihre Pferde nicht. Unser Hafer in bester Lebensmittelqualität kommt meistens aus Finnland – dem Haferland in Europa. Mit einem Hektolitergewicht von mehr als 58 beginnt wirkliche Qualität, also ab 58 kg pro 100 Liter oder 580 g pro Liter beginnt bei uns der Hafer 58 plus, den wir überall im Müsli einsetzten und auch separat verkaufen. Ein „leichter“ Hafer bedeutet viel Schale, wenig Inhalt, und wir wollen keine „tauben Nüsse“ verfüttern. Schwärzepilze müssen beim Hafer vermieden werden, um gesund zu füttern. Auch hier bietet der finnische Hafer sehr große Vorteile wegen der extremen nördlichen Sommer-Sonnen-Stunden in den entscheidenden Wachstumsphasen des Hafers. Hier machen wir keine Experimente und setzen auf höchste Qualität.

Maisflocken – erst richtig erhitzen, dann füttern Bei Maisstärke ist es wichtig, dass sie vor dem Einsatz im Futter erhitzt wird. Denn dies senkt die Risiken der Fehlgärung und steigert die Verdaulichkeit der Maisstärke von nur ca. 35 % auf mehr als 90 %! Entscheidend ist es, richtig zu erhitzen. Wir lassen unseren Mais nicht wie üblich nur „gedämpft“ bei ca. 100 °C aufschließen, sondern erhitzen bis auf mehr als 250 °C, um einen höchstmöglichen Aufschluss zu garantieren. Maximaler Aufschluss – maximale Verdaulichkeit – maximale Gesundheit. 

Gerste – nicht nur für orientalische Pferderassen Ein traditionelles Pferdegetreide auch bei uns. Auch hier gilt: Gerste ist nicht Gerste! Hier muss man bei der Fütterung darauf achten, dass eine gesunde, proteinarme Gerste eingesetzt wird. Die hochgedüngte Gerste, die z.B. bei der Schweinemast eingesetzt wird, ist zwar billiger, belastet das Pferd jedoch mehr. Auch hier bewährt es sich, zum Besten des Pferdes auf Qualität zu achten! Bei Gerste lohnt es sich bei der Fütterung von Fohlen, Senioren und extremen Sportlern, die Gerste thermisch wie bei Mais aufzuschließen. 

Leinöl – Omega 3 – aus dem Nösenberger „Kalt-Press-Verfahren“ Der perfekte Energielieferant – Leinöl (36 MJ) ist dreimal so energiereich wie Getreide (12 MJ) und dabei sehr reich an Omega-3-Fettsäuren (> 55 %). Das bedeutet, dass Leinöl der perfekte Energielieferant ist, da es durch die antioxidative Wirkung den Muskel schützt und fördert! Wir verarbeiten auch hier Lebensmittelqualitäten. Unsere Leinsaat kommt aus Kanada, um maximale Freiheit von Schwermetallen zu erhalten. Die Ware wird extrem gereinigt (auf 99,9%), um auch hier höchste Qualität und Sauberkeit zu gewährleisten.

Leinflocken – aus dem Nösenberger „Kalt-Press-Verfahren“ Diese Leinflocken fördern die Verdauung, sind reich an essenziellen Aminosäuren und Omega-3-Fettsäuren. Sie wirken unter anderem durch den hohen Schleimstoffanteil verdauungsschonend und -fördernd. Aber Vorsicht: Leinsamen sollten grundsätzlich nicht gekocht werden; denn beim Kochen werden viele hochwertige Nährstoffe zerstört! Unsere Leinflocken werden deshalb kalt gepresst, das macht sie
so wertvoll. Wir verarbeiten auch hier Lebensmittelqualitäten. Unsere Leinsaat kommt aus Kanada, um maximale Freiheit von Schwermetallen zu erhalten. Die Ware wird extrem gereinigt (auf 99,9%), um auch hier höchste Qualität und Sauberkeit zu gewährleisten. 

Zuckerrübenmelasse – ein bisschen süß ist erlaubt Gesund, wohlschmeckend und praktisch – Zuckerrübenmelasse schmeckt den meisten Pferden ausgesprochen gut. Doch sie ist nicht nur lecker, sondern darüber hinaus auch reich an natürlichen Mineralstoffen und Spurenelementen. Weitere gute Eigenschaften: Melasse bindet Feinbestandteile (Bierhefe,
Vitamin-, Mineralpulver etc.) an die gröberen Cerealien (Dinkel, Gerste, Maisflocken etc.) und macht das Müsli nicht nur absolut homogen, sondern auch staubfrei. Nebenbei konserviert Melasse auf natürliche Weise das Futter. Mit 5% in der Müsli-Mischung und den 42 % Zucker in der Melasse entspricht der Zuckeranteil auf den Menschen gerechnet ein oder zwei Bonbons pro Tag – eine Menge, die wir für „gerechtfertigt“ halten bei den vielen Vorteilen. 

Bierhefe/Biertreber – gut für den Pferdedarm Im Darmtrakt des Pferdes leben empfindliche Mikroorganismen, die sehr positiv auf diese Hefekombination reagieren. So wird durch Bierhefe/Biertreber z.B. die körpereigene Biotin-Produktion angeregt, die Verdauung wird optimiert und stabilisiert. Ein stabiler Darm – ein gesundes Pferd! Haut und Haarkleid verbessern sich. Die Pigmentierung wird intensiver, und kleine Verdauungsstörungen können gemildert werden. Aber auch die wertvollen essenziellen Aminosäuren in der Bierhefe machen dieses Produkt unverzichtbar in der modernen Pferdefütterung. Bei Hufproblemen ein echter Biotin-Ersatz. 

Luzerne – Qualität aus der Champagne Die Königin der Futterpflanzen wird bei Nösenberger im hauseigenen Verfahren getrennt in Luzerne-Stängel, als fantastischer Faser-Träger, und in Luzerne-Blätter, die hochwertigen Proteine beinhalten. Auf den kalkreichen Böden der Champagne mit hervorragenden klimatischen Bedingungen wächst eine zu recht immer beliebter werdende Futterpflanze für Pferde. Durch eine aufwendige Trocknung und Aufbereitung wird diese Luzerne nährstoffschonend verarbeitet. Sie bietet so eine extrem wohlschmeckende Abwechslung und Ergänzung zum Getreide. 

Das Resultat: Unser Futter erfüllt höchste Qualitätsansprüche – garantiert!
Sollten Sie dennoch Grund zur Beanstandung haben, wenden Sie sich bitte persönlich an mich.

Ihr Arnd von zur Gathen